Iron Walk statt Ironman (4.7.2026)

Nach meinem ersten Berlin Marsch Ende letzten Jahres stand diesmal der Iron Walk am 4. Juli in Oranienburg auf dem Programm. Und dieses Mal war ich nicht allein unterwegs: Mein Sohn Julian – ein echter Ironman – und mein Schwiegersohn Andreas begleiteten mich auf der 25-Kilometer-Strecke.

Mit einer geplanten Geschwindigkeit von knapp fünf Kilometern pro Stunde und den eingeplanten Verpflegungsstopps kalkulierten wir rund fünfeinhalb Stunden Gehzeit – und landeten damit punktgenau. Die 50-Kilometer-Distanz kam für uns nicht infrage, schließlich warteten zu Hause die Familien, und auch An- und Rückfahrt wollten eingeplant sein.

Pünktlich um 9 Uhr fiel für uns am Schloss Oranienburg der Startschuss – bei bestem Wanderwetter. Spektakuläre Sehenswürdigkeiten wie beim Berlin Marsch gab es entlang der Strecke zwar kaum, dafür entschädigte die abwechslungsreiche Natur. Entspannt führte der Weg am Oranienburger Kanal entlang, vorbei an der Schleuse Pinnow bis zum ersten Verpflegungspunkt an der Dorfkirche Pinnow.

Der Rückweg verlief durch schattige Waldabschnitte entlang der Havel, über die Havelhausener Brücke nach Borgsdorf und weiter über die Chaussee in Richtung Lehnitz. Der Rundweg um den gesamten Lehnitzsee verlangte noch einmal Ausdauer, bevor schließlich die TURM ErlebnisCity und das Ziel am Schloss Oranienburg in Sicht kamen.

(Fotoquelle: Sugarsweet-Photo, Sport-und Eventfotografie)

Nach  33.000 Schritten war die Strecke geschafft – und das gute Gefühl, gemeinsam etwas erreicht zu haben, überwog jede Anstrengung.

Mein Fazit: Es muss nicht immer ein Wettkampf sein. Manchmal reicht es völlig aus, sich gemeinsam sportlich zu bewegen, die Natur zu genießen, Zeit für intensive Gespräche zu haben und stolz auf das Erreichte nach Hause zu kommen. Gelegenheiten dazu bieten u.a. der Hikingwalk Brandenburg (vorm. IronWalk), Berlin Walk und die Mammut Märsche.

Gez. Andreas Manzel